Wetterfest und trotzdem modisch

Wetterfest und trotzdem modisch

Der August rückt unweigerlich seinem Ende näher. Das bedeutet auch: der Sommer ist so langsam vorbei, der Herbst steht vor der Tür. Wie ihr die letzten Spätsommertage so richtig genießen könnt und auf welche Taschenmodelle ihr euch jetzt freuen könnt, verraten wir euch im heutigen Blogpost.

Für viele ist der Spätsommer – auch Altweibersommer genannt – die schönste Zeit des Jahres. Die Tage sind noch immer lang, Sonnenblumen recken ihre Köpfe in den Himmel und die Bäume und Felder sind voll mit Früchten, die es jetzt zu ernten gilt. Auch das Wetter findet sich so langsam in einer gemächlicheren Gangart wieder. Alles ist irgendwie golden und einfach schön. Dabei birgt der Spätsommer bereits die ersten Boten der darauffolgenden Jahreszeit. Der Herbst steht vor der Tür, mit all seinen bunten Blättern und regnerischen und windigen Tag. Es ist also höchste Zeit, einmal zu schauen, was sich modisch so tut.

Typisch Deutsch: die Übergangsjacke

Ein typisch deutsches Modeaccessoire ist die Übergangsjacke. Keine andere Nation der Welt steht so sehr auf die Kombination aus leichtem Textil und Multifunktionalität wie wir Deutschen. Dabei können wir ruhig stolz darauf sein und brauchen uns nicht dafür schämen. Denn die Übergangsjacke ist einfach ideal für das Wetter in unseren Breitengraden. Und auch die Modewelt hat inzwischen spitzbekommen, dass wir im Herbst einfach zu gerne vor Regen und Wind geschützt, aber trotzdem modisch sein wollen. Die neuen Jackenmodelle sehen nämlich nicht nur flott aus, sie schützen auch ideal vor dem scheußlichen Wetter des Herbstes. Die Trendfarben des Herbstes sind Grün, Grün und nochmals Grün. Wo man auch hinschaut, sieht man den schönen Naturton in zahlreichen Schattierungen. Ob im Military-Look in Olivgrün, oder hochmodisch in Salbei-Varianten. Grün ist in diesem Herbst gesetzt. Aber auch Trendfarben wie Sand, Beige oder Greige – eine Mischung aus Beige und Grau – finden sich an den Kleiderstangen der Modehändler.

Die Tasche zum Trend

Jeden Herbst wird es aufs Neue interessant, welche Tasche sich am besten zu den Übergangsjacken kombinieren lässt. Der Trick ist dabei wie in jeder Saison die Mischung: Wer eine ultra-sportliche Jacke mit neonfarbenen Abnähern und Reflektoren hat, der fährt besser damit, eine ähnlich sportliche Tasche zu nutzen. Für Unsichere ist der Rucksack ein idealer Mittelweg. Denn er verfügt nicht nur über genügen Stauraum, um Kastanien und Co. vom Spaziergang mit nach Hause zu bringen, er ist auch je nach Modell die passende Ergänzung zum Look.

Beliebte Rucksack-Marken wie Fjällraven, Bree oder Herschel sind modisch zum Klassiker geworden. Man kann sie nach Lust und Laune zu fast jedem Outfit kombinieren. Dabei verfügen sie meist über eine regenabweisende Außenhülle, die fast jedem unfreundlichen Wetter standhält. Wer mutig ist, der kann einen Rucksack in einer auffälligen Farbe auswählen – besonders chic für den Herbst sind natürlich Farben, die zu dem Zeitpunkt auch in der Natur vorkommen. Ein schönes Beispiel dafür sind die Farben Sonnenblumengelb und Weinrot. Auch Rost-Töne machen sich in der Kombination mit den Übergangsjacken gut. Wer weniger modischen Mut besitzt – oder einfach eine schlichtere Farbkombination mag, dem sei mit der Farbe seiner Jacke oder den naturgemäß zurückhaltenden Farben Blau, Schwarz und Anthrazit eine schlichte, aber dennoch hübsche Alternative geboten.

Für mehr Glamour

Selbstverständlich verbringt nicht jeder seine Zeit damit, im Wald nach den Früchten des Herbstes zu suchen. Die meisten von uns müssen wieder regelmäßig ins Büro. Auch da möchte man für den Herbst modisch, aber weiterhin dem Wetter angemessen bekleidet sein. Eine schöne Jackenalternative zur Übergangsjacke ist da der Trenchcoat. Seinen Ursprung hat das Kleidungsstück in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs, wo er von den französischen und englischen Soldaten getragen wurde. Sein Schnitt ist auf Wetterschutz und Beweglichkeit ausgelegt, was ihn rund 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg auch weiterhin zum idealen Begleiter gegen schlechtes Wetter macht. Wer einen wirklich wetterfesten Trenchcoat haben möchte, der muss beim Kauf unbedingt auf das verarbeitete Material achten. Denn nur Modelle aus Gabardine sind feuchtigkeitsabweisend. Für alle anderen empfiehlt sich der Gebrauch eines Regenschirms.

Aber welche Tasche passt denn nun am besten zum Trenchcoat? Wir sind uns da einig – eigentlich fast alle. Denn ob ihr nun einen großräumigeren Shopper auf dem Weg zum Einkauf mitnehmt, oder beim Treffen mit euren Freundinnen lieber auf eine kleine Cross-Body-Bag setzt – der Trenchcoat ist wandelbar und lässt sich in zahlreiche Richtungen stylen. Selbst für den großen Auftritt am Abend ist der Mantel geeignet. Zusammen mit einer glitzernden Clutch sorgt der Trenchcoat für einen gelungenen Auftritt im Stil des Café Noir.

Ihr seht – Die Übergangsjackenzeit muss nicht immer grau und öde sein. Ob mit sportiven Rucksäcken von Herstellern wie Tamaris, Gabor oder Zwei oder mit hochwertigen Handtaschen wie von Abro und Michael Kors – mit spannenden Taschenmodellen lässt sich das Herbstoutfit ganz einfach und schnell aufpeppen. Nur eines sollte dabei nicht vergessen werden: Genau wie bei Schuhen möchten auch Taschen ausreichend gepflegt und imprägniert werden. Deshalb lohnt sich die Anschaffung eines hochwertigen Sprays oder eines Bienenwachses für Lederprodukte, damit ihr noch lange Freude an euren Taschen habt. Und immer dran denken: Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.

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