Weihnachten 2020 – Kinderrucksäcke unter dem Christbaum

Weihnachten 2020 – Kinderrucksäcke unter dem Christbaum

Auf dem Weg zum Kindergarten, zu Freunden oder beim Familienausflug am Wochenende: Kinder lieben ihre eigene Tasche oder ihren Rucksack und haben diese bei kleinen und großen Abenteuern daher immer mit dabei. Das bevorstehende Weihnachtsfest bietet die beste Möglichkeit, Kindern und Enkeln einen Kinderrucksack oder eine Kindertasche zu schenken. Aber bringen Sie ein wenig Zeit mit. Denn bei der attraktiven Auswahl an Modellen fällt die Entscheidung sicher nicht leicht.

Manche Kinder-Rücken erinnern an einen Zoo: Süße Koala-Bären klettern hier gemeinsam mit kleinen Affen, Tiger treffen sich mit Elefanten. Selbstverständlich geht es auch besonders farbenfroh zu. Der Farbpalette unterliegt kaum Grenzen. Dazu addieren sich vielfältige Kombinationsmöglichkeiten und Druckmotive. Nur Schwarz und Braun, die klassischen Lederwaren- und Taschenfarben, haben vergleichsweise geringe Chancen.

Bei aller Kreativität im Design wird bei den Kinderrucksäcken das Thema Funktionalität natürlich ebenso großgeschrieben. Die Modelle verfügen häufig nicht nur über einen verstellbaren Hüftgurt, sondern auch über einen Brustgurt. In den verschiedenen Fächern innen und außen lässt sich alles Mögliche – und aus Sicht der Erwachsenen oft genug auch Unmögliche – verstauen. Die Reißverschlüsse und Schnallen sind kinderfreundlich entworfen, damit sie sich möglichst einfach bedienen lassen. Ebenfalls praktisch: das Namensschild. So kann die Kindertasche bzw. der -rucksack im alltäglichen Chaos im Kindergarten oder beim Geburtstagsfest nicht verloren gehen und wird immer wieder gefunden.

Kinderrucksack: Hauptsache anpassungsfähig

Kinder wachsen schnell. Die Kindertaschen sollte sich daher individuell einstellen lassen, damit er bestens auf die Anatomie und die Bedürfnisse der „kleinen Träger“ abgestimmt werden kann. Zu empfehlen sind deshalb ergonomisch geformte Schultergurte, die sich flexibel an die jeweilige Körpergröße und Körperform anpassen lassen. Über einer dicken Winterjacke müssen sie weiter eingestellt werden als im Sommer, wenn die Kinder nur ein T-Shirt tragen. Nur dann lässt sich das Gepäck angenehm und komfortabel tragen. Daher machen auch höhenverstellbare Brustgurte Sinn. Ab einer bestimmten Größe des Kinderrucksacks empfiehlt sich zudem ein einstellbares Rückensystem. Wichtig: Eltern müssen den korrekten Sitz des Rucksacks regelmäßig überprüfen, da die Kinder selbst nicht immer daran denken. Die besten Einstellmöglichkeiten machen keinen Sinn, wenn sie nicht genutzt werden.

Keine Kindertasche und kein Kinderrucksack deckt alle Bedürfnisse ab. Für den Weg zur Kita reicht eine Kleinigkeit zu Essen und zu Trinken sicherlich aus – neben dem Lieblingskuscheltier als Glücksbringer natürlich. Dafür eignet sich ein kleiner Kindergarten-Rucksack. Alles andere wäre überdimensioniert. Zum Besuch bei Freunden oder einen Nachmittag auf dem Spielplatz muss dagegen vielleicht noch ein Pullover oder eine Jacke mit eingepackt werden. Der Kinderrucksack darf dann ein wenig mehr Volumen mitbringen. Manche Modelle verfügen außerdem über eine Zusatzausstattung, wie eine Lupe oder ein herausnehmbares Sitzkissen. Ebenfalls praktisch für Kids, die bei jedem Wetter draußen unterwegs sein wollen: eine Regenhülle und ein wasserfester Boden.

Und für den ersten Wanderurlaub in den Alpen eignen sich kleine Tourenrucksäcke, in denen Vesper, Trinkflasche und weitere persönliche Dinge gut und sicher Platz finden. Die Designs solcher Rucksäcke sind weniger verspielt und ähneln optisch eher schon ihren „großen Vorbildern“. Aber Vorsicht: den Rucksack nicht überladen. Bei zu viel Gepäck wird die Wanderung trotz bester Ausstattung zur Qual. Und nach zwei Stunden bergauf kann auch ein anfangs als „ganz leicht“ eingestufter Rucksack ziemlich schwer auf den Schultern liegen und die Moral nach unten ziehen …

Sicher ist sicher!

Sind die Kinder viel im Straßenverkehr unterwegs? Dann machen Reflektoren Sinn, damit sie von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden! Die reflektierenden Flächen sollten an allen Seiten der Tasche bzw. des Rucksacks angebracht sein, um eine Rundum-Wirkung zu erzielen – vor allem auch in der Dämmerung. Übrigens: Es muss nicht immer ein langweiliger Reflektor-Streifen sein. Heute gibt es eine Fülle an optisch tollen Motiven, die sich aber auch in punkto Sicherheit sehen lassen können.

Und noch ein Punkt zum Thema Sicherheit: So praktisch sich viele Sachen an Schnüren befestigen lassen, so sehr bergen diese ein Verletzungsrisiko. Schnüre können sich verheddern und Schlaufen bilden. Und dann kann wegen der Strangulationsgefahr aus einem harmlosen Sturz vom Klettergerüst schnell lebensbedrohlicher Ernst werden. Mit speziellen Verschlüssen, die sich bei einer bestimmten Belastung von selbst lösen, lässt sich diese Gefahr zwar eindämmen. Aber am sichersten ist: Kindertasche und -rucksack bleiben auf dem Spielplatz unten am Boden. Oben auf dem Klettergerüst haben sie nichts zu suchen!

Kinderrucksack: Nachhaltigkeit gewinnt an Bedeutung

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt in der Mode immer mehr an Bedeutung. Das gilt nicht zuletzt auch für Kindertaschen- und -rucksäcke. Immer mehr Anbieter bieten daher Modelle an, die möglichst nachhaltig und fair produziert sind. Welches Modell in dieser Hinsicht besser ist andere, lässt sich mitunter nicht mit einem Satz beantworten. Um Verbrauchern die Orientierung zu erleichtern, gibt es daher verschiedene Siegel und Zertifizierungen. Zu den bekanntesten gehört zum Beispiel das Bluesign-Siegel. Es soll garantieren, dass im Produktionsprozess der Stoffe keine schädlichen Chemikalien eingesetzt werden. Unternehmen, die der Fair Trade Organization als Mitglied beigetreten sind, verpflichten sich dagegen zur Einhaltung fairer Arbeitsbedingungen an ihren Produktionsstätten. Sie unterliegen der Kontrolle durch die jeweilige Organisation. Und dann gibt es seit einem Jahr den „Grünen Knopf“. Das staatliche Siegel zeichnet sozial und ökologisch hergestellte Textilien aus.

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