Trendtaschen 2021: Stepp und Fur-Taschen
Trendtaschen 2021: Stepp und Fur-Taschen

Stepp, Fell und Co. – Winterzeit ist Kuschelzeit

Die Tage werden zwar schon wieder länger. Doch der Winter hat soeben erst richtig angefangen. Draußen herrschen teilweise ziemlich frostige Temperaturen. Da ist „warm einpacken“ angesagt, wenn man das Haus verlässt. Mit Mütze, Schal und Handschuhen – sowie der richtigen Tasche! Um den winterlichen Look zu komplettieren, bietet sich ein weicher Shopper mit viel Fell bzw. Pelz oder eine gepolsterte Tasche in Stepp-Optik an. Lassen Sie sich inspirieren!

Pelztaschen sind geradezu prädestiniert für einen Winterspaziergang in der Sonne. Heute sind die meisten Modelle aus „Fake Fur“, also Kunstpelz oder Webfell, gefertigt. Dieser besteht aus Materialien wie Polyester, Polyacryl-Fasern oder auch aus Baumwolle. Die Hersteller verbesserten in den letzten Jahren ihre Produktionsverfahren. Von seinem Image als „Billig-Look“, dass das Kunstpelz viele lang Jahre anhaftete, hat er sich also längst verabschiedet.

Modische Vielfalt mit Fake Fur

Kunstpelz ist aber nicht gleich Kunstpelz. Die Qualitätsunterschiede sind groß. Und wie fast immer hat Qualität ihren Preis. Dabei lassen sich hochwertige Kunstpelze von echtem Pelz kaum noch unterscheiden. Meistens zeigt sich Fake Fur etwas steifer als echtes Fell. Erkennen lässt sich dies damit vor allem draußen im Wind. Wer Sicherheit haben möchte, zündet am einfachsten ein paar Fasern an. Fake Fur riecht beim Verbrennen nach Plastik und verklumpt, während echte Fellhaare ähnlich wie menschliches Haar verbrennen und riechen.

Fake Fur bietet gegenüber echtem Pelz einige Vorteile. Er ist nicht nur leichter, sondern ermöglicht den Designern als Kunstprodukt vor allem eine enorme modische Vielfalt. Ganz bewusst wird häufig erst gar nicht versucht, optisch so nah wie möglich an echten Pelz heranzukommen. Stattdessen setzen die kreativen Köpfe bei den Taschenherstellern mit Farbakzenten in Grün, Grau oder Beige ein Fashion-Statement. Auch ausgefallene Varianten im Neon Look oder ein wilder Mix sind möglich.

Ob im Zusammenspiel mit Leder oder synthetischen Materialien: Kunstpelz tritt häufig nicht solo, sondern im Materialmix auf und verleiht ansonsten schlicht gehaltenen Modellen den letzten Schliff.

Echter Pelz spaltet bekanntlich die Gemüter: Darf er getragen werden oder verbietet das der Tierschutz? Als so genanntes „veganes Material“ zeigt sich Kunstpelz in dieser Hinsicht unverdächtig. Gleichwohl ist es beileibe kein Naturprodukt. Denn als Ausgangsmaterial für Kunstpelz dienst zumeist Erdöl. Und damit sind selbstverständlich viele bei der Förderung und Weiterverarbeitung entstehende Belastungen für die Natur sowie die Tierwelt verbunden.

Immer beliebt: Stepp-Optiken

Als Alternative zu Fell und Kunstpelz bietet sich Stepp an. Steppmäntel erfreuen sich großer Beliebtheit. Nicht zuletzt in dieser Saison sind sie äußerst angesagt. Weich gepolsterte Taschen mit Steppungen zählten schon im letzten Jahr zu den wichtigsten Accessoire-Trends, machen aber natürlich auch heute noch eine gute Figur. Und das gilt nicht nur für die Mutter aller Stepptaschen, die so genannte Flap Bag (2.55) von Chanel.

Kein Wunder: Die besonders weichen und kuscheligen Vertreterinnen dieses Stils könnten glatt als Kissen durchgehen, so gemütlich flauschig zeigt sich ihre Haptik. Die Farb- und Formenvielfalt der Puffer Bags ist enorm: Von der kleinen Clutch über den XXL-Shopper bis zum Rucksack bietet der Markt alle möglichen – und abhängig vom persönlichen Geschmack unmöglichen – Variationen. Die Steppnähte verlaufen mal streng regelmäßig, mal kreuzen sie sich scheinbar wild. Plakativen Mustern stehen schlichte schwarze Dessins gegenüber.

Stepptaschen lassen sich daher wunderbar kombinieren. Je nach Ausprägung können sie einem lässigen Casual- oder Basic-Outfit eine elegante Note verleihen, ohne zu sehr nach Aufmerksamkeit zu schreien, oder aber einen Look entscheidend prägen. Aber auch zum „kleinen Schwarzen“ am Abend machen Stepptaschen eine gute Figur.

Schmalere Nahtabstände zeichnen sich durch ihre Eleganz aus. In der Streetwear finden sich zudem auch breit angelegte „fette“ Steppungen mit großen Volumina. Fashionistas eröffnet sich damit ein großes Spielfeld, um mit ihrer Tasche nach Lust und Laune ihr Outfit zu gestalten.

Tragetipps

Die weichen und gepolsterten Taschen werden übrigens gerne cool und lässig unter den Arm geklemmt. Aber natürlich machen sie auch am Henkel getragen oder am langen Band über der Schulter eine gute Figur. Vor allem über dicken Jacken und Mänteln ist allerdings darauf zu achten, dass die Länge des Riemens stimmt und die Tasche nicht unentschlossen „auf Halbmast“ hängt. Faustregel: Die Tasche sollte locker auf der Hüfte aufliegen. Dann sitzt sie richtig. Also lieber einmal zu viel als einmal zu wenig den korrekten Sitz vor dem Spiegel kontrollieren!

Dass bei allem modischen Anspruch die Funktionalität nicht zu kurz kommt, versteht sich heutzutage übrigens schon fast von selbst. Auch die knalligsten und auffälligsten Eyecatcher verfügen zumeist über eine funktionale Innenausstattung mit mehreren Fächern, die häufig auch mit Reißverschluss ausgestattet sind. Schlüssel, Taschentücher oder die im Winter beliebten Handwärmer lassen sich somit immer leicht finden und herausnehmen. Im besten Fall sogar mit Handschuhen! Und jetzt raus an frische Luft. Es gibt nichts, was die Lebensfreude im Winter mehr weckt als ein ausgiebiger Spaziergang im Wald, im Park oder rund um den See. Und mit einer Thermoskanne Tee können einem auch die Minusgrade nichts anhaben.

Zurück zum Blog