Frühlingsgrüße
Wenn ihr mich nach der schönsten Zeit des Jahres fragt, liegt meine Antwort direkt auf der Hand. Es ist natürlich der Frühling, die Zeit des Jahres, in der die Sonne wieder direkt in meine kleine Nordseite-Wohnung scheint und die T-Shirts im Kleiderschrank auf ein Erwachen aus dem Winterschlaf hoffen. Genauer gesagt ist es die Zeit, in der die Hyazinthen blühen. Kleiner Fun Fact am Rande: Die beliebten Traubenblüher gehören zur Familie eines Gemüses, dass wie nichts sonst als Bote des Frühlings gilt. Wer hätte es gedacht, mit der Angehörigkeit zur Familie der Asparagaceae ist die Hyazinthe eine Verwandte des allseits beliebten Spargels. Doch Vorsicht: anders als sein spargeliger Verwandter sind die beliebten Frühlingsblüher giftig und nicht für den Verzehr geeignet.
Mehr Blumen in der Garderobe
Wer mag sie nicht, diese eleganten und doch irgendwie knubbelig wirkenden Frühlingsboten, die aktuell auf Balkon und Terrasse ihre Nasen in die immer stärker wärmende Sonne halten? Während die klassische Hyazinthe lila-blau oder weiß daherkommt, ist mir in diesem Jahr eine ganz besondere Färbung in die Hände gefallen. Ein zartes, transzendent schimmerndes Zitronengelb. Und je mehr ich dieses zarte, pastellige Gelb anschaue, desto mehr Lust bekomme ich darauf, meiner Garderobe einen ähnlich frischen Anstrich zu verpassen.
Die Wollpullover sind schon längst ganz nach hinten in den Schrank verbannt worden, in der Hoffnung, dass man sie so schnell nicht mehr benötigt. Mit Ausnahme vielleicht für einen lauen Grillabend. Nach vorne rücken stattdessen all die T-Shirts, die man in den vergangenen Monaten auch nicht mal mit einer dicken Wolljacke tragen wollte. Und die Kleider, die nur darauf warten, dass wir mit ihnen unsere zunächst noch käsigen Beine präsentieren. Allerdings lebt eine frühlingshafte Garderobe nicht nur davon, dass man sich ausschließlich in pastelligen Oberteilen und Kleidern herumtreibt. Auch die Accessoires müssen auf das restliche Outfit abgestimmt sein.
Schwarz ist tabu
Ja, wir halten nicht viel vom Modediktat, aber eines ist dann doch klar: Schwarz und Frühling, das passt einfach nicht zusammen. Also heißt es, die liebste Handtasche erst einmal einzumotten und ganz mutig etwas mehr Farbe zu wagen. Denn was passt besser zum Frühling als Taschen und Rucksäcke in zarten Frühlingsfarben?
Der Clou bei pastellfarbenen Handtaschen? Man muss sich weniger Sorgen um den Rest des Outfits machen. Das heißt jetzt nicht, dass alles ganz wild durcheinander kombiniert werden soll, aber besonders helle Hauttypen haben häufig das Problem, durch Pastellfarben am Körper als sehr blass wahrgenommen zu werden. Ein frühlingshafter Kniff: Ein weißes oder cremefarbenes Shirt und eine ausgewaschene Jeans bilden einen angesagten und dennoch klassischen Look, die pastellfarbene Handtasche lockert das ganze Outfit frühlingshaft auf. Wer doch etwas mehr Farbe wagen möchte, der kann einfach einen Mantel oder eine Strickjacke abgestimmt auf die Handtasche tragen. Besonders praktisch, wenn die Temperaturen noch nicht so weit oben sind, wie wir es gerne hätten.
All over ist der Clou
Besonders trendig wird es, wenn ihr die Pastellfarbe eurer Wahl im monochromen All Over Look tragt. Weiche und fließende Hosen im angesagten Coulotte-Schnitt zusammen mit einer zarten Bluse oder einem leichten Shirt sind eine traumhafte Kombination. Dazu passt am besten eine coole Cross Over Bag mit angesagten Kettenträgern. Die lockern das ganze Outfit auf und bieten einen coolen Look fürs Büro oder für feierliche Anlässe.
Zartes Pastell für die besten Feiern
Wenn man im Internet nach den Wörtern Pastell und Bekleidung sucht, findet man ganz oben auf den Seiten traumhaft schöne Cocktail-Kleider in den zartesten Tönen. Ob Erdbeerrosa, Sonnengelb, Pistaziengrün oder Himmelblau – die Modeanbieter übertrumpfen sich im Frühjahr auf der Suche nach dem perfekten Kleid für eine perfekte Feier. Wer sein Traumkleid gefunden hat, dem fehlt noch eine passende Tasche. Auch hier gibt es zahlreiche Clutches in traumhaften Pastelltönen. Ganz besonders elegant: kleine Pailletten, die den Taschen das gewisse Etwas verleihen.
Praktisch und gut für den Rücken
Wer sagt eigentlich, dass etwas Praktisches auch hässlich sein muss? Die Zeiten, in denen Rucksäcke nur etwas für Ökos und Freunde des Wanderurlaubs waren (und auch so aussahen), sind lange vorbei. Anbieter wie Bree oder Zwei haben inzwischen Modelle im Sortiment, die in Aussehen und Flottheit den modischsten Taschen in nichts nachstehen. Und ja, auch die angesagten Pastellfarben finden sich in den Kollektionen. Wie wäre es denn, statt eines schwarzen oder olivgrünen Rucksacks mal mit einem Modell in zartem Rosa oder himmlischem Blau? Das sieht nicht nur ultra chic aus, sondern hat auch ganz praktische Vorteile. Denn durch die hellen Farben wird der Rucksack im Straßenverkehr besser wahrgenommen, man wird somit sichtbarer. So bietet ein Rucksack in Pastelltönen nicht nur eine Erfrischung für die Garderobe, sondern auch einen Pluspunkt in Sachen Verkehrssicherheit.
Zum Schluss gebe ich euch noch einen kleinen Funfact über meine Lieblingsblumen, die Hyazinthen mit auf den Weg: Wusstet ihr, dass die Entstehungsgeschichte der Blume aus der griechischen Mythologie stammt? Der schöne Jüngling Hyakinthos wurde versehentlich vom Gott Apollon durch einen Diskus getötet. Aus Trauer darüber verwandelte Apollo die Blutstropfen in die Blumen, die wir in jedem Frühjahr bestaunen und in den Garten pflanzen.