Schwungvoll in den Frühling
Endlich ist es soweit. Die letzten kalten Tage sind vorüber und das zarte Grün an den Bäumen signalisiert uns, dass die schönste Zeit des Jahres dabei ist, anzubrechen. Schluss mit Strumpfhose, Stümpfen und Co., die Zeit der nackten Beine hat begonnen.
Zugegeben, es ist immer eine kleine Umstellung, wenn zum ersten Mal im Jahr der Griff nach dem Lieblingsrock im Kleiderschrank nicht auch mit der Suche nach einer passenden Strumpfhose verbunden ist. Umso schöner fühlt es sich an, wenn dann endlich die Beine an der frischen Luft sind und die ersten wärmenden Sonnenstrahlen auf die Haut treffen. Vielleicht geht es euch so wie mir: Jeden Winter packt mich irgendwann der Rappel und ich sehne mich danach, endlich mal wieder meine Frühlings- und Sommerkleidung ausführen zu dürfen. Besonders viel Spaß macht es dann, wenn das ein oder andere neue Lieblingsstück seinen Einstand in die Garderobe gibt. Aber wie in jedem Frühling stehe ich auch vor der Frage: „Wie kombiniere ich das alles eigentlich?“ In unserem heutigen Blogpost möchte ich euch eine kleine Anleitung bieten, wie man geliebte Frühlingspieces kombiniert, damit ein stimmiges Gesamtbild entsteht.
Die Länge machts
An der Stelle bitte keine zotigen Witze – die Rede ist selbstverständlich von Rocklängen. Denn nicht jeder traut sich nach den langen Wintertagen, in einem Minirock rauszugehen und die noch bleichen Beine zu präsentieren. Darüber hinaus macht es auch einfach einen Heidenspaß, mit unterschiedlichen Rocklängen zu experimentieren. So lässt sich relativ simple testen, was in der eigenen Komfortzone angenehm ist und was sich vielleicht auch ein wenig aufregend anfühlt. Dazu sei gesagt: Natürlich ist alles erlaubt was Spaß macht.
Maximaler Spaß
Fangen wir mit dem Maxirock an. Manche sagen, sie fühlen sich bei langen Röcken wie waschechte Prinzessinnen, andere schätzen, dass die nackten Beine noch nicht ganz präsentiert werden und die Haut somit Zeit hat, sich an die Luft und die Sonnenstrahlen zu gewöhnen. Zudem gibt der Maxirock der Trägerin Zeit, mit intensiver Pflege die letzten Reste der grauen Winterhaut wegzupflegen und sie für den Frühling vorzubereiten.
Unser Tipp für fahle Winterhaut: Zunächst wird die Haut mit einem intensiven Peeling von den grauen und alten Hautschuppen befreit. Das kann man mit einem selbst angerührten Peeling aus Kaffee, Zucker und Olivenöl machen, oder aber mit einem Peelinghandschuh. Auch ein gekauftes Peeling aus der Drogerie erfüllt seinen Zweck. Durch das Entfernen der alten Hautschuppen kann die Haut wieder atmen und nimmt die Pflege besser auf. Dafür verwendet man entweder eine reichhaltige Creme oder ein spezielles Körperöl, welches die Beine mit viel frischer Feuchtigkeit versorgt.
Mit dem Maxirock kann man je nach Stoff einen entspannten Boho-Look oder einen sehr cleanen Look erzielen. Für den Boho-Look eignen sich besonders gut helle Blusen mit Spitzendetails, gestylt mit großen Shoppern aus braunem, beigen oder grünen Leder. Auch eine Tasche aus geflochtenem Korb ergänzt das Gesamtbild. Für den cleaneren Look empfiehlt sich eine große Tasche aus beigem oder schwarzem Material. Die Shopper bieten genügend Platz für Sachen des täglichen Bedarfs, ein paar Snacks oder einem spannenden Buch für den Besuch im Park. Dort angekommen kann der Rock ein Stückchen hochgezogen werden und die Beine können das erste Mal in der Sonne liegen. Aber dabei bitte nicht die Sonnencreme vergessen.
Midi – für besonders schwungvolle Stunden
Mit einer Midi-Länge bekommt jedes Outfit automatisch den richtigen Schwung. Besonders flott wirkt es, wenn man den Rock mit ein paar Sneakern für kühleres Wetter oder mit ein Paar hübschen Sandalen kombiniert. T-Shirts sorgen obenrum für einen entspannten Ausgleich. Bei einer Midi-Länge des Rocks kann man im gesamten Outfit mit unterschiedlichen Texturen und Prints spielen. Aktuell stark angesagt sind Röcke mit einem plissierten Stoff. Auch sehr gefragt sind enganliegende und leicht asymmetrisch geschnittene Röcke aus Satin. Dabei gilt: Auf einen wildgemusterten Rock passt der Einfachheit halber am besten ein schlichtes Shirt. Wer hingegen einen unifarbenen Rock hat, der darf obenrum gerne etwas dicker auftragen. Wenn es noch ein wenig zu kalt für Shirts ist, bietet ein leichter Pullover rasch Abhilfe. Cross Body Bags ergänzen das Gesamtbild und eignen sich hervorragend als Begleitung für einen Spaziergang oder ins Restaurant. In sie passen die wichtigsten Essentiells wie Sonnenbrille, Geldbeutel und Schlüssel.
Winziger Rock, maximale Wirkung
Für die ganz toughen unter uns bietet der Minirock ein flottes Tool für ein gelungenes Outfit. Wem blasse Beine und etwaige kalte Böen in der Frühlingssonne nichts ausmachen, der kann aus einer Vielzahl an hübschen Miniröcken auswählen. Denn: Die 70er sind wieder voll in Mode und bescheren uns zahlreiche tolle Styles aus Cord, Leder und Samt. Wer sich stylische Anleihen aus den 70ern ins Outfit holt, der ist am besten mit einer passenden Handtasche bedient. Runde und sanfte Formen in erdigen Braunschattierungen passen zu dem Look des Jahrzehnts mit der schwungvollsten Musik.
Viel kann gesagt werden über Röcke, ihre passende Länge und die Accessoires, die am besten dazu passen. Am Ende ist aber immer wichtig, dass ihr euch in eurer Haut wohl fühlt. Und sollte dies nicht der Fall sein, wird es höchste Zeit, den eigenen Kleiderschrank mit neuen Wohlfühlteilen zu bestücken.