Herbsttrend Poncho – diese Taschen passen dazu!
Brrr … die Temperaturen fallen, und die Tage werden kürzer. Der Winter steht jeden Morgen etwas näher vor der Tür. Da möchtest du dich sicher am liebsten auf der Couch in eine warme Decke einkuscheln. Doch manchmal führt kein Weg daran vorbei, und du musst nach draußen ins „Usselige“, wie es im Rheinland so schön heißt. Zum Glück gibt es dafür das perfekte Kleidungsstück: den Poncho. Wir sagen dir, welche Taschen du in diesem Herbst am besten zu dem großen Stoffumhang kombinieren kannst.
Ponchos zeigen sich generell äußerst vielseitig. Ob zu Jeans oder zu Kleidern – mit einem Poncho bist du immer richtig gekleidet. Kombiniert mit Jeans und T-Shirt bzw. Longsleeve rundet er einen Casual-Look ab, elegant zeigt sich der Auftritt im Zusammenspiel mit Strickkleidern. Und nicht zuletzt erweist sich der Poncho als vollwertiger Business-Begleiter, wenn er zu einer Bluse und einer schmal geschnittenen Stoffhose getragen wird. Normalerweise endet er zwischen Hüfte und Knien und ist weit geschnitten. Gleichzeitig stehen Ponchos dank ihrer weichen Materialien auch unterschiedlichsten Figurtypen. Im Gegensatz zu einem Cape, das über die Schultern geworfen wird, verfügt der Poncho übrigens über eine Öffnung für den Kopf. Über eine Kapuze verfügt er dagegen meistens nicht.
Seit einiger Zeit erleben Ponchos ihr modisches Revival. Sie zeigen sich in verschiedensten Materialien: aus Baumwolle, Viskose, Strick oder synthetischen Materialien mit Nubuk-Haptik. Die Farbpalette reicht von schlichten einfarbigen Modellen in Schwarz, Braun sowie verschiedensten Grün- und Blautönen über mehrfarbige Varianten bis zu Ponchos mit auffälligen Ethno-Mustern und Fransen – Boho-Chic vom feinsten also!
Kuschelig passt zu kuschelig. Zu deinem Poncho kannst du daher wunderbar einen schönen weichen Shopper mit Fell bzw. Pelz oder eine gepolsterte Tasche in Stepp-Optik kombinieren. Besonders anschmiegsame Vertreterinnen dieses Stils könnten glatt als Kissen durchgehen, so gemütlich flauschig zeigt sich ihre Haptik! So genannte Puffer Bags gibt es in allen möglichen Farben und Formen: von der kleinen Clutch über den XXL-Shopper bis zum Rucksack, vom schwarzen Klassiker über naturfarbene Modelle bis zum extrovertierten Blickfang. Je nach Lust und Laune kannst du dein Outfit daher zurückhaltend oder aufsehenerregend stylen.
An einem sonnigen Wintertag kannst du auch zu einer weißen Tasche greifen. Sie passt ganz hervorragend zu schlichten Kombinationen in Farben wie Dunkelblau, Beige oder Creme – und strahlt im Winter eine gehörige Portion Optimismus aus! Pflegeleichte Materialien wie Polyurethan oder PET lassen sich zudem leicht reinigen, falls das gute Stück doch einmal ein wenig Schmutz abbekommen sollte.
Slouchy Bags sind zwar kein neuer Trend. Ihr geraffter Verschluss und die damit verbundenen weichen Materialien machen im Zusammenspiel mit einem Poncho aber eine tolle Figur. Super stylisch kommen sie übrigens in Kontrastfarben daher. Zu naturfarbenen Ponchos in Grün- oder Erdtönen bietet sich eine Slouchy Bag in Violett oder kräftigen Pastellen an. Die Taschen lassen sich elegant in der Hand oder am langen Riemen ganz lässig über der Schulter tragen.
Muster: So wird kombiniert!
Trägst du einen Poncho mit Muster, brauchst du eventuell ein bisschen Fingerspitzengefühl beim Stylen. Problemlos funktionieren Muster in Zusammenspiel mit einer schwarzen Tasche. Ansonsten gilt bei Streifen, Punkten oder Naturmotiven: Entweder sollten die Muster oder die Farben des Outfits aufeinander abgestimmt werden. Ob die Farben oder die Muster die Richtung vorgeben, bleibt den individuellen Vorlieben und dem eigenen Stil überlassen.
Als Faustregel kannst du dir außerdem merken: Ab mehr als drei Mustern wirkt das Outfit leicht überladen. Eine Kombination mit Schwarz oder Weiß funktioniert außerdem leichter mit mehreren Mustern als ein farbiges Outfit. Aber: Ausnahmen beweisen selbstverständlich die Regel. Am besten daher einfach ausprobieren.
Clever: Rucksack und Poncho kombinieren!
Neben einer Tasche kannst du auch einen Rucksack bestens mit einem Poncho tragen. Der praktische Vorteil: Du hast die Hände frei und kannst dich komplett unter deinem Umhang vor dem Wetter verstecken und den Umhang bei einem kräftigen Herbststurm immer wieder zurechtrücken. Ob du deinen Rucksack über oder unter dem Poncho trägst, bleibt selbstverständlich dir überlassen. Damit der Rucksack immer bequem sitzt und sich das Gewicht nicht in den Rücken drückt, solltest du die Trägerlänge entsprechend anpassen. Der Aufwand ist nicht der Rede wert, kann dir deinen Stadtbummel oder Spaziergang durch den bunten Herbstwald aber sehr erleichtern!
Rucksäcke verfügen zumeist über eine funktionale Innenausstattung inklusive mehrerer Fächer und Außentaschen. Gefertigt werden sie aus unterschiedlichsten synthetischen Materialien, Canvas oder auch Leder.
Übrigens: Wenn du dich nicht für einen bestimmten Rucksack entscheiden kannst, schau doch einfach mal nach innovativen Taschen, die sich sowohl auf dem Rücken, über der Schulter oder in der Hand tragen lassen – je nach Lust und Laune!
Zum Abschluss noch ein Blick in die Historie: Der Poncho stammt aus Südamerika. Bei den indigenen Völkern handelte es sich häufig nur um ein Tuch mit einem Schlitz in der Mitte für den Kopf. Und im Kino trug Clint Eastwood einen Poncho in seiner Rolle als namenloser Fremder unter anderem in dem Italo-Western „Für eine Handvoll Dollar“.