Die Tote Bag - der Alleskönner

Die Tote Bag - der Alleskönner

Ehre, wem Ehre gebührt. Im Folgenden widmen wir uns einer Tasche, die wie keine andere Funktion und Fashion vereint. Die Tote Bag kann richtig viel! Sie ist praktisch und sieht cool aus. Und das Beste: Die Tote Bag ist aktuell extrem angesagt. Adieu Mini-Bags, jetzt übernehmen die Platzwunder-Taschen den Platz im Rampenlicht.

Form folgt Funktion

Im Design und der Architektur gilt der Grundsatz „Die Form folgt der Funktion“. Die Gestalt oder eben die Form eines Gegenstands soll sich aus dem jeweiligen Zweck ableiten. Was hat das mit Taschen zu tun? Nun, oftmals müssen wir uns bei der Wahl einer Tasche genau diese Frage stellen: Soll das Modell in erster Linie gut aussehen oder vor allem praktisch sein? Denn mal ehrlich: Die Chiquito Bag von Jacquemus mag vielleicht eines der heißesten It-Pieces sein, aber im Alltag taugt die Tasche im Mini-Format einfach nicht. Das genaue Gegenteil sind Modelle, die Nutzen und Stil kunstvoll miteinander vereinen. So wie die Tote Bag. Die Taschen zeichnen sich in der klassischen Form durch kurze Henkel und einen breiten Taschenkörper aus. Dabei sollte die Tote Bag auf keinen Fall mit einem Jutebeutel verwechselt werden. Im Gegensatz zu den schlabberigen Beuteln besteht die Tote Bag meist aus festem Baumwollstoff oder edlem Leder.

Raumwunder Tote Bag

Die Tote Bag ist das Richtige für alle Frauen mit einem vollen Terminkalender. Die Kinder zur Schule oder in den Kindergarten bringen, dann zur Arbeit und vor dem Weg zum Sport oder nach Hause noch schnell zum Einkaufen – an diesen stressigen Tagen brauchen wir einen Begleiter an unserer Seite, auf den wir uns wirklich verlassen können. Gegenüber anderen Taschen hat die Tote Bag nämlich einen entscheidenden Vorteil: In sie passt richtig viel rein. Neben Smartphone, Portemonnaie und Kosmetiktäschchen können problemlos auch noch ein Paar Schuhe zum Wechseln oder im Supermarkt ein Paket Nudeln oder ein Liter Milch eingepackt werden. Und auch Studentinnen lieben die Tote Bag. Einen Laptop mit zur Uni nehmen, ist problemlos möglich.

Vom Einkaufsbeutel zur It-Bag

Der coole Name „Tote Bag“ hat im Englischen Original übrigens eine weitaus weniger glamouröse Bedeutung. Übersetzt bedeutet die Bezeichnung nämlich nicht mehr und nicht weniger als Tragetasche. Der Begriff „Tote“ soll dabei auf einen im 17. Jahrhundert gebräulichen Begriff für tragen zurückgehen. Die erste Tote Bag feierte im Jahre 1944 Premiere. Das Label L.L. Bean präsentierte das Modell, das sich bereits damals in erster Linie aufgrund seiner praktischen Eigenschaften zu einem Megaseller entwickelte. In dieser Ur-Version war die Tote Bag nämlich zum Transport von Eis entwickelt worden. Gut, dass diese Zeiten Vergangenheit sind…In den Sechziger Jahren erhielt die Taschen dann ein modisches Make-Over. Designer entdeckten die Einkaufstasche und entwickelten sie weiter. Bonnie Cohen zeigte als erste eine Kollektion. Heute genießen ihre Cashion Carry Tote Bags Kult-Status. Zum letztendlichen Durchbruch kam es in den Neunziger Jahren. Vor allem dem Label Kate Spade aus New York ist es zu verdanken, dass wir heute unter einer Tote Bag nicht mehr in erster Linie einen praktischen Beutel, sondern ein stylishes Accessoires verstehen. Eines der bekanntesten Modelle stammt jedoch von der Designerin Anya Hindmarch. Die Britin verzierte eine Kreation mit der Aufschrift „I’m not a plastic bag“. Damit wollte sie ein Statement gegen die zunehmende Vermüllung der Natur setzen. Die Taschen wurde in einer limitierten Auflage von nur 20.000 Stück produziert und lösten weltweit eine enorme Nachfrage aus. Die Tasche war so begehrt, das im Internet bis zum 40-fachen des eigentlichen Verkaufspreises geboten wurde.

Tote Bags leicht kombinieren

Besonders angesagt sind derzeit Modelle, die die Grenzen des Bekannten sprengen. Dazu gehören zum Beispiel Tote Bags im XXL-Format. In die Taschen im Oversize-Format passt besonders viel hinein. Doch Achtung: Mit dem Inhalt wächst auch das Gewicht. Wer will schon dauerhaft mit dem Gefühl herumlaufen, als hätte man einen Sack voller Backsteine an der Schulter. Eine tolle Alternative sind außerdem Modelle in Flechtoptik, die sich besonders schön für einen ausgedehnten Shopping-Bummel oder einen Ausflug an die Strandpromenade eignen. Im Herbst und Winter stehen jedoch Varianten aus robustem Stoff oder Leder im Fokus.

Ein großer Vorteil der Tote Bag ist über ihre Funktionalität hinaus, dass sie besonders einfach zu kombinieren ist. Im Gegensatz zu manch anderem Accessoires lenkt sie die Blicke nicht vom Outfit ab, sondern hält sich eher zurückhaltend im Hintergrund. Die Tasche sieht zur schlichten Jeans mit Sneakern und Trenchcoat ebenso lässig aus wie zum Maxi-Kleid, Strickjacke und derben Boots. Allein zu einem eleganten Abend-Outfit passt die Tote Bag nicht ideal. Bei der Wahl der Farbe empfiehlt es sich, diese im Outfit mehrfach aufzugreifen. So kann sich die Farbe der Tasche auch in den Schuhen oder einem Schal wiederfinden. Weniger ist hier definitv mehr. Haben Sie sich für eine Tote Bag in einem kräftigen Farbton entschieden, sollte der Rest des Looks eher zurückhaltend sein – oder eben andersrum, wenn Sie ihre Lieblings-Tote Bag in Szene setzen wollen.

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