Schwarze Taschen: ein Traum in Black
Auch wenn es undenkbar scheint: Wohl nicht jede Frau nennt zehn oder mehr Handtaschen ihr Eigen. Doch wenn es weniger sein sollten, so muss zumindest der Klassiker mit von der Partie sein: eine schwarze Handtasche. Sie passt zu jedem Typ, lässt sich bestens kombinieren und zu den verschiedensten Gelegenheiten und Anlässen tragen. Die Vielfalt an Modellen und Dessins ist enorm, so dass sich für jeden Geschmack etwas finden lässt.
Zu schlicht, zu langweilig, zu unauffällig? Wer das glaubt, unterschätzt die „Black Beauty“ unter den Accessoires gewaltig. Nicht umsonst kommt die Nichtfarbe bei allen großen Designern und Modehäusern niemals aus der Mode. Schließlich lässt sich mit verschiedenen Formen, Materialien und deren Kombinationen auf weitaus raffiniertere Weise Eindruck machen als „plump“ mit Farbe.
Die Materialvielfalt von Leder über Samt bis zu Seide verleiht schwarzen Taschen immer wieder neue Facetten. Geometrische Schnitte unterstützen Coolness und Eleganz ihrer Trägerin. Nieten und Schnallen geben einem rockigen Outfit den letzten Schliff. Aber auch zu einem lässigen Jeans-Look lässt sich eine schwarze Umhängetasche zum Beispiel wunderbar kombinieren. Die Wirkung von Schwarz hängt stark von der gewählten Taschenform ab.
Die Form entscheidet
Besonders schick zeigt sich die „kleine Schwarze“ zum „kleinen Schwarzen“. Eine schwarze Clutch, vielleicht sogar aus Leder oder mit Satin kombiniert, garantiert auf jeder Party einen stilvollen Auftritt. Details wir Quasten oder Schnallen unterstützen den glamourösen Look. In die Modelle passt meist nicht mehr rein als das Smartphone, Börse und ein Schlüssel. Aber mehr braucht es für einen wundervollen Abend ja häufig auch nicht. Oder?
Doch eine Nummer größer kann eine schwarze Tasche ebenso überzeugen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem klassischen Shopper? Er eignet sich bestens für den schnellen Gang zum Supermarkt um die Ecke, aber auch für einen längeren Spaziergang. In Leder gefertigt wirkt der schwarze Shopper besonders edel, synthetische Materialien oder Canvas verleihen ihm dagegen eine ebenso sportliche wie funktionale Note.
Wer es praktisch liebt, greift am besten zu einer Umhängetasche. Mit dem langen Riemen kann sie crossbody oder auch lässig über eine Schulter hängend getragen werden. In beiden Fällen hat man die Hände frei. Bei den Formen hat „frau“ die Qual der Wahl: Soll es lieber eine quergeschnittene Messenger Bag oder ein Hochformat sein? Allein die Optik entscheidet. Funktional wissen die meisten Modelle mit einem ausgereiften Innenleben zu überzeugen. Die Ausstattung umfasst im Allgemeinen mehrere Fächer und Innentaschen, die teilweise durch einen Reißverschluss geschützt sind. Auch Ringe und Karabiner für den Schlüssel sind weit verbreitet. Besonders schick: ein kontrastierendes Innenleben in einer leuchtenden Farbe! Helle Töne erleichtern übrigens die nervige Suche nach dem Portemonnaie, Taschentüchern und dem ganzen Krimskrams, der normalerweise mitgeschleppt wird.
In der Hand, über der Schulter, auf dem Rücken
In der Hand getragen, quer über die Schulter – oder gar auf den Rücken geschnallt? Immer beliebter werden in den letzten Saisons Modelle, die mehrere Tragemöglichkeiten bieten. Der schwarze Lederrucksack macht damit nicht nur auf dem Rücken eine gute Figur, sondern auch locker in der Hand getragen. Dafür lassen sich die Riemen meist mit wenigen Handgriffen verlängern bzw. verkürzen und an einer anderen Stelle der Tasche „festklipsen“. Das macht besonders bei größeren Einkäufen und dem damit verbundenen Gewicht Sinn, um einseitige Fehlbelastungen und Schmerzen in den Armen oder der Schulter zu vermeiden. Den Gang zum Orthopäden kann man sich damit sparen.
Rucksäcke haben generell in den letzten Jahren ihre Funktionsnische verlassen. Die Zeiten, in denen sie nur auf Schulhöfen, an Universitäten oder auf Wanderwegen gesehen wurden, sind schon lange vorbei. Auf den Laufstegen in Mailand, Paris und New York sind sie längst keine Ausnahme mehr. Jedes Mode- und Taschenlabel sowie jeder Designer, der etwas auf sich hält, bietet in seiner Kollektion zumindest ein Rucksackmodell an. Dass ihre Kreationen daher nur noch wenig mit den bekannten Daypacks aus einfachem Nylon gemein haben, versteht sich fast von selbst.
Schwarz geht immer
Ein unschlagbarer Vorteil von schwarzen Taschen: Sie gehen immer! Schwarz verträgt sich mit allen anderen Farben – ob Weiß, Pastelltöne oder knalliges Gelb. Black ist daher längst nicht nur eine Winterfarbe. Schwarze Taschen passen auch bestens zu farbenfrohen Sommer Outfits und sorgen für eine edle Beruhigung.
Nicht zuletzt erweist sich Schwarz im Alltag als ungemein praktisch. Die Farbe verzeiht die ein oder andere Kleckerei. Und auch eine schnelle Putzaktion fällt optisch meistens gar nicht auf. Gleichwohl macht eine zum Material passende Pflege auf jeden Fall Sinn. Tipp: Das Pflegemittel sollte vor einer großflächigen Anwendung immer erst an einer unauffälligen Stelle ausprobiert werden. Auf diese Weise lassen sich unliebsame Überraschungen vermeiden.
Bei richtiger Pflege kann eine schwarze Tasche ihre Besitzerin mehrere Jahre lang begleiten. Aus der Mode kommt sie schließlich nie. Es macht daher Sinn, in Qualität zu investieren. Besonders schön entwickelt sich Leder im Lauf der Zeit. Jedes Leder entwickelt seine unvergleichliche, individuelle Patina und macht aus einer Tasche damit ein unverwechselbares Einzelstück.